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Das spricht für Nokia

Kamera

Die neueren Smartphones bieten eine einzigartige Kamera.

Farben

Die meisten Geräte sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich.

Display

Großes Display, welches eine sehr gute Bildauflösung bietet.

Das spricht gegen Nokia

Apps

Noch nicht alle gängigen Apps sind für Nokia verfügbar.

Windows

Nokia läuft über das Windows-System, so kann es häufig zu Problemen kommen.

Gehäuse

Da das Gehäuse gewechselt werden kann, bietet es keine ausreichende Stabilität.


„Vom Aufstieg und Fall eines Global Players“ – so oder so ähnlich könnte die Überschrift eines heutigen Unternehmensbericht lauten, wenn es um die Umschreibung eines der ehemals größten Unternehmen der Kommunikationsbranche geht. Nokia, früher ein Stern am Handyhimmel, könnte in den letzten Monaten nur noch mit Hiobsbotschaften aufwarten und musste 2013 sogar den Verkauf seiner Mobilfunksparte bekannt geben. Grund: Samsung, Apple und LG, die größten Konkurrenten im Kommunikationsgeschäft, hatten innerhalb von gut zwei Jahren Nokias Verkäufe mit ihren eigenen (oftmals innovativeren und preisgünstigeren) Modellen auf ein Minimum heruntergebrochen. Dass der „Untergang“ des Finnenkonzerns jedoch nicht einzig und allein an dessen kleinen Alleskönner auszumachen ist, offenbart ein Blick auf aktuelle Bestseller aus dem Hause Nokia, welche teilweise durchaus mit bewundernswerten Techniken aufwarten können. Was es diesbezüglich alles zu wissen gibt und warum es noch längst nicht um den nordischen Handyprofi getan ist, erläutern die folgenden Zeilen.

Um die gesamte Firmengeschichte Nokias zu erzählen, fällt die Vergangenheit des finnischen Handytüftlers schlichtweg zu lang und vor allem zu ereignisreich aus. Deshalb seien hier nur die wichtigsten Meilensteine des Megakonzerns genannt: Gegründet wurde Nokia zum Beispiel bereits im vorletzten Jahrhundert, und zwar im Jahre 1865! Damals lieferte das Unternehmen selbstverständlich noch keine Handys, sondern fertigte hauptsächlich Papiererzeugnisse an. Wenig später erfolgte ein Umschwung auf Gummi- und Kunststoffprodukte. Doch erst im Jahre 1967 kristallisierte sich dann der Nokia-Konzern zu dem Unternehmen, wie man es heute kennt heraus: Die „Nokia Cooperation“ war geboren. Bis zum letztendlichen Einstieg in die Kommunikationsbranche dauerte es jedoch noch einmal gut 20 Jahre! In den Neunzigern begann demzufolge endlich die ganz große Erfolgsgeschichte Nokias: Mit der ersten Mobilfunkanlage für Pkws, langjährigen Staatsverträgen sowie den weltweit ersten Kompaktmobiltelefonen konnte sich Nokia zu einem Global Player mit mehreren Hunderttausend Mitarbeitern entwickeln. Zudem wurde der Bereich der Kommunikationstechnik spürbar ausgebaut, sodass neben Handys auch Fernmeldeboxen, Lautsprechersysteme, Drahtlosplattformen wie Router sowie Navigationssysteme zu der Produktpalette des Konzerns zählten. Außerdem wurden Nokia-Werke in allen Herren Länder, angefangen von Deutschland über China bis hin zu Mexiko eröffnet. Doch mit dem Erscheinen des ersten Smartphones, dem iPhone (Apple), endete Nokias Erfolgsgeschichte: Neue Bedienkonzepte und fortschrittlichere Techniken der Konkurrenz raubten Nokia nahezu seinen gesamten Kundenstamm: Besaß das Unternehmen vor dem Smartphone-Hype noch einen Marktanteil von gut 40 Prozent, sank dieser auf einen Bruchteil von gerade einmal 7 Prozent! Bis zum Verkauf an Microsoft, den Rücktritt des Vorsitzenden Stephen Elop und der Abkehr vom hauseigenen Kommunikationsgeschäft war es seit 2012 in Anbetracht Milliarden schwerer Verlustgeschäfte also nur noch eine Frage der Zeit …

Ungeachtet der mittlerweile spürbar gewachsenen Produktpalette machen Mobilfunkgeräte nach wie vor einen großen Anteil des finnischen Großbetriebs aus. Auch der Verkauf der Handysparte dürfte daran nichts ändern, da Microsoft zunächst alle Werke und Namensrechte Nokias übernimmt, den Vertrieb der Finnen-Smartphones also fortsetzen will. Im Laufe der Zeit konnte Nokia natürlich recht viele und verschiedene Modelle auf den Markt bringen, doch als wirklich beliebt gelten mittlerweile nur noch sehr wenige Ausführungen. Grundlegend lassen sich die einzelnen Geräte übrigens nach deren Nummern, welche vor oder nach den eigentlichen Gerätenamen gesetzt werden, ordnen. So tragen zum Beispiel alle besonders schlichten Vertreter aus dem Hause Nokia die Anfangsziffer eins und bilden somit die „Ultrabasic Serie“. Wirklich gefragt sind allerdings nur noch Varianten aus der „Youth Expreesions Serie“ (3XXX) und der „Communicator Serie“ (9XXX). Letztere galt um die Jahrtausendwende sogar als die begehrteste und zugleich fortschrittlichste Handypalette, die es überhaupt zu nutzen gab! Insbesondere Geschäftsmenschen und Vielschreiber konnten sich mit den vollwertigen Tastaturen und Slider-Bildschirmen anfreunden. Und dennoch: Seit gut drei Jahren gelten auch die beliebteren Modelle dieser Business-Phones als nur noch sehr selten verkaufte Exemplare. Die derzeitigen „Verkaufsschlager“ aus dem Hause Nokia stammen nämlich mehr oder weniger lediglich aus zwei Produktreihen: der Asha- und der Lumia-Serie. Während Letztere zum Beispiel mit besonders hochwertigen Digitalkameras und anspruchsvollen Außenleben zu überzeugen versucht, macht Erstere vor allem preisleistungstechnisch gesehen einen Sonderfall aus. So sind manche Asha-Modelle sogar lediglich für Schwellenländer konzipiert worden, um zum Beispiel auch in Indien für die Verbreitung des mobilen Internets via Handygebrauch zu sorgen. Was die derzeitigen Modelle Nokias sonst noch zu bieten haben, und wo der eigentliche Grund für die schleppenden Verkaufszahlen auszumachen ist, offenbart der folgende Absatz.

Die aktuellen Handys, also Smartphones, aus dem Hause Nokia zeichnen sich gleich durch mehrere Eigenschaften aus. So bergen die Betriebssysteme, von denen derzeit gleich drei Stück bei Nokia Verwendung finden und teilweise sogar von eigenen Technikteams entwickelt wurden, eine besondere Eigenart – und leider auch einen der größten Kritikpunkte. So waren die ersten Modelle (trotz Touchscreen & Co.) nach wie vor mit dem schlichtweg veralteten Betriebssystem „Nokia Series“ ausgestattet. Erst mit Verspätung kam dann das auf Smartphones etwas besser abgestimmte System „Symbian“ zum Einsatz. Ein unhandliches Bedienkonzept, wenige Innovationen und vor allem ein schmales App-Angebot machten jedoch auch die neueren Nokia-Handys für einen Großteil der Kunden unattraktiv. Und selbst der Umschwung auf Microsofts „Windows Phone“ im Jahre 2011 konnte den Namen des finnischen Technik-Tüftlers nicht mehr retten. Zu Unrecht, wie viele Experten sowie Kunden finden. Denn einfache Synchronisationsfunktionen, ein schickes Menüdesign und eine recht hohe Virenresistenz sprechen durchaus für die Smartphones samt Windows-Software.

Fernab von den Nutzeroberflächen bieten die Smartphones von Nokia selbstverständlich noch ein paar weitere Eigenschaften. So kommen bei den sogenannten Lumia-Modellen zum Beispiel generell sehr farbenfrohe und in der Regel auch noch sehr hochwertige Außenverkleidungen zum Einsatz: Lackiert in auffälligen Rot-, Blau- oder Gelbtönen machen die Aluminiumelemente der Nokia-Handys nämlich nicht nur optisch, sondern auch haptisch gesehen einiges her. Des Weiteren können viele Modelle mit erstaunlich guten Kameras aufwarten. Nokia weiß mittlerweile nämlich einerseits mit besonders pixelstarken, andererseits aber auch mit äußerst funktionsreichen Fotoplattformen zu überzeugen und ist in dem Bereich der Handyfotografie dank der Kooperation mit dem Linsenmeister Carl Zeiss vielen Konkurrenten sogar deutlich überlegen. Zu guter Letzt birgt noch die Akkutechnik einen großen Sonder- beziehungsweise Pluspunkt. Denn die Technik der kabellosen Akkuaufladung wurde hauptsächlich von Nokia entwickelt und fand auch in dessen Geräten zum ersten Mal Verwendung!

Eine kleine Nebensparte der aktuellen Smartphone-Welt von Nokia, die bereits erwähnte „Asha-Serie“, hat mit diesen neuen Techniken jedoch nur wenig gemeinsam. Der Großteil der Preiswert-Flotte ist sogar nach wie vor mit physischen Tastaturen ausgestattet! So sollen lediglich ein Farbbildschirm und die Internetkompatibilität den Nutzer – für Gerätekosten von gerade einmal 50 bis 80 Euro – überzeugen. Bisweilen können sich die „Modelle der Hoffnung“ (so die offizielle Übersetzung des buddhistischen Ausdrucks Asha) nur häppchenweise verkaufen.

Einen abschließenden Vorteil bergen wiederum die Kartenwelten des Nokia-Stores: Ausgestattet mit umfangreichen Offline-Navigationssystemen und der – wirklich – modernen sowie benutzerfreundlichen Software „Ovi Maps“ steht dem Nutzer ein weitaus breiteres Navigationsprogramm als bei den diversen Konkurrenzprodukten à la „Google Maps“ zur Verfügung!

Eines der aktuellsten und zugleich fortschrittlichsten Smartphones von Nokia stellt wohl das Lumia 1020 dar. Mit einem 41 Megapixel starken Digitalkameraobjektiv sowie zahlreichen zusätzlichen Linsenoptionen, die man in der Regel lediglich bei hochwertigen Spiegelreflexkameramodellen findet, bietet dieses Smartphone nämlich einen Foto- und Videospaß der ganz besonderen Art – Blitzlicht, Bildstabilisator und Weißabgleich inklusive, versteht sich. Und: Mit dem zusätzlichen Programm „VYCLONE“ lassen sich die diversen Aufnahmen in vielerlei Hinsicht bearbeiten sowie problemlos mit Freunden teilen. Einen ähnlich großen Kameraspaß bietet zudem das „Pure View“: Auch hier kommt eine gestochen scharfe Auflösung von satten 41 Megapixeln auf den Fotografen zu. Außerdem wurde das Modell besonders umweltfreundlich konzipiert und ist zum Beispiel von Kopf bis Fuß recyclebar! Dafür fallen Prozessor-, Speicher- und Akkuwerte jedoch nur mittelmäßig aus.

Mittelmäßig – jedoch sehr beliebt – zeigen sich auch die Lumia Versionen 520 und 620. Das Mittelmaß aus moderner Technik, alt bewährtem Designkonzept und einem wirklich guten Preisleistungsverhältnis macht diese Vertreter nämlich zu zwei wirklich attraktiven Einsteiger-, aber auch günstigen Fortgeschrittenen-Smartphones!

Um noch eines der diversen Asha-Handys kurz erwähnt zu haben, sei an dieser Stelle das Asha 501 vorgestellt: Mit einem Gewicht von gerade einmal 98 Gramm und Ausmaßen von gut 10 x 6 Zentimetern macht dieses Modell eine besonders kompakte Figur. In Anbetracht des recht kleinen Touchscreens (3,5 Zoll) und einem Minimum an Hardwarewerten eignet sich das Smartphone jedoch wirklich nur für Gelegenheitsnutzer. Immerhin bietet das Asha 501 einen flotten Internetzugang und eine überraschend lange Akkulaufzeit!

Nokia Lumia 1020

  • Eckdaten: 130 x 71 x 10 Millimeter, 158 Gramm
  • Bildschirm: 4,5 Zoll (1.280 x 768 Pixel)
  • Prozessor: 2 x 1,5 GHz
  • Speicher: 32 GB inklusive eines 7 GB großen Cloud-Speichers
  • Kamera: 41 Megapixel
  • Verbindungen: 3G, WLAN, LTE, NFC, Bluetooth 3.0
  • Besonderheiten: extrem hochauflösendes sowie durch Gorilla Glas der dritten Generation geschütztes Display, äußerst anspruchsvolle Digitalkamera, kabellos aufladbarer Akku

Nokia Lumia 620

  • Eckdaten: 115 x 61 x 11 Millimeter, 128 Gramm
  • Bildschirm: 3,8 Zoll (800 x 480 Pixel)
  • Prozessor: 2 x 1 GHz
  • Speicher: 8 GB, erweiterbar
  • Kamera: 5 Megapixel
  • Verbindungen: 3G, WLAN, NFC
  • Besonderheiten: überdurchschnittlich gutes Preisleistungsverhältnis und sehr kompakte Ausmaße

Betriebssystem hin, Betriebssystem her: Im Grunde genommen versteht es Nokia sehr wohl, anspruchsvolle Smartphones zu entwickeln und zu produzieren. Die pure Ignoranz, sich an Kooperationen mit Google und anderen Konkurrenten zu beteiligen, hat dem Finnenkonzern jedoch einen anscheinend unüberwindbaren Imageschaden zugefügt. Dies dürfte jedoch noch keinen Grund darstellen, generell vom Kauf eines Nokia-Handys abzusehen. Denn die einzelnen Elemente wie die Spitzenkameras oder etwa die Aufladetechniken bergen schlichtweg große Vorteile. Und das derweil hauptsächlich genutzte Betriebssystem Windows Phone hat bei Weitem nicht nur Schlechtes zu bieten! Dennoch gilt auch beim Kauf beziehungsweise bei dem Abschluss eines Vertrags für ein Nokia-Smartphone: Der Einsatz eines Handytarifvergleichs können dem Kunden einige Euro Ersparnis einbringen. So dürfen bei der Nutzung des Tarifrechners nur allzu schnell mehrere Hundert Euro gespart werden – egal, ob das Highend-Smartphone samt Super-Digicam oder aber das einfache Einsteigerhandy genutzt werden soll!


Häufig gestellte Fragen

In der Regel nicht, es gibt allerdings einige Ausnahmen.

Nein. Im Grunde funktioniert das Gerät nicht anders wie das Windows System am PC.

In solchen Fällen kann der Kundenservice kontaktiert werden, dieser hilft bei solchen Problemen weiter. Es besteht außerdem die Möglichkeit das Gerät auch über den PC zu aktualisieren.

Ja der Onlineshop bietet auch viele farbige Handyschalen zu günstigen Preisen.

Das Gerät kann eingeschickt werden. Anschließend wird überprüft was repariert werden muss und ob es sich um einen Garantiefall handeln könnte.